Focus Stacking Software Focus Stacking Software

Fokus-Stacking-Software für Makro- und Produktaufnahmen herunterladen

Fokus-Stacking-Software fügt Fokusreihen zu einem einzigen Bild zusammen - durchgehend scharf vom vordersten Detail bis zur hintersten Kante - und zeichnet den Hintergrund auf Wunsch weich. Entwickelt für Makroaufnahmen, Münzen, Schmuck und Produktfotografie unter Windows 10 und 11.

Focus Stacking Software Screenshot.
Bei Blende f/5,6 liefert ein Makroobjektiv oft nur einen hauchdünnen Schärfebereich von knapp einem Millimeter. Deshalb nimmt man dasselbe Motiv zwanzig- oder fünfzigmal auf und verschiebt den Fokuspunkt jedes Mal ein Stück - jedes Einzelbild ist an einer anderen Stelle scharf. Die SoftOrbits Fokus-Stacking-Software richtet diese Aufnahmen exakt aus, übernimmt jeweils nur den scharfen Teil und erzeugt daraus ein Bild, auf dem das gesamte Motiv scharf ist.
One frame of the series - only one plane is in focus.
The same twelve frames merged - the whole flower is sharp.

So sieht das in der Praxis aus: Ein Laufkäfer auf einer Schiene, 60 Einzelbilder bei Blende f/4, von der Kieferspitze bis zum Ende der Deckflügel. Das Programm setzt diese 60 Schärfeebenen zusammen und liefert einen durchgehend scharfen Käfer. Genau darum geht es - und genau deshalb gehört eine Software für Fokus-Stacking auf den Rechner jedes Makrofotografen.

So laden Sie die Fokus-Stacking-Software herunter und verwenden sie

Installation.

1. Installation

1. Installation

Laden Sie die Fokus-Stacking-Software herunter und starten Sie das Installationsprogramm. Voraussetzung ist ein 64-Bit-System mit Windows 10 oder 11. Eine 32-Bit-Version gibt es nicht und wird es nicht geben: Umfangreiche Bildserien in hoher Auflösung benötigen mehr Adressraum, als ein 32-Bit-Prozess bereitstellen kann.

Einzelbilder hinzufügen.

2. Einzelbilder hinzufügen

2. Einzelbilder hinzufügen

Klicken Sie auf Serie öffnen.. und wählen Sie die Aufnahmen einer Reihe aus: Der Dialog übernimmt die gesamte Auswahl mit Dutzenden von Dateien auf einmal. Die Liste zeigt alle Dateien für die Zusammenführung in natürlicher Reihenfolge an, sodass Sie die Sequenz vor dem Start mit Ihren Notizen abgleichen können. Eine wichtige Grundregel vorab: Alle Einzelbilder einer Serie müssen dieselben Pixelabmessungen besitzen. Weicht ein Bild in der Größe ab, stoppt der Vorgang mit einer Meldung, die den Dateinamen nennt.

Stapel zusammenfügen.

3. Stapel zusammenfügen

3. Stapel zusammenfügen

Klicken Sie auf Stapeln. Zuerst erfolgt die Ausrichtung der Bilder, danach das eigentliche Zusammenfügen; der Fortschrittsbalken zeigt den aktuellen Schritt an. Die ideale Gelegenheit, um bereits das nächste Motiv vorzubereiten.

Kanten prüfen, dann speichern.

4. Kanten prüfen, dann speichern

4. Kanten prüfen, dann speichern

Das zusammengesetzte Bild öffnet sich in voller Größe. Zoomen Sie auf 100 % und prüfen Sie die feinen Partien: Fühler, Beinenden oder die Krappenfassung eines Rings. Hier zeigen sich Fehler beim Zusammenfügen zuerst. Speichern Sie die Datei anschließend unter einem Namen, den Sie auch in einem halben Jahr noch wiedererkennen.

Warum das Verfahren auch bei großen Bildserien stabil bleibt

Berechenbarer Speicherbedarf.

Berechenbarer Speicherbedarf

Bei großen Bildserien taucht immer dieselbe Schwachstelle auf: Das Programm wird langsam, belegt unkontrolliert Arbeitsspeicher und stürzt schließlich mitten in einem zweistündigen Durchlauf ab. Hier ist die Rechnung einfach und transparent: Der Speicherbedarf richtet sich nach der Auflösung eines einzelnen Bildes - rund 200 MB pro Megapixel - und bleibt unabhängig von der Bildanzahl der Serie konstant. Bei Testreihen mit 47 und 53 Bildern lag die Speichernutzung jeweils unverändert bei etwa 633 MB. Reicht der Arbeitsspeicher in der ersten Minute aus, reicht er auch bis zum Schluss.

Erst das Ergebnis prüfen, dann entscheiden

Viele Testversionen in diesem Segment verschweigen ihre Einschränkungen bis zum Schluss: Man wartet die Berechnung ab, klickt auf „Speichern" und stellt erst dann fest, dass die kostenlose Testphase das Bild heimlich verkleinert hat. Hier läuft es anders: Das fertige Ergebnis wird in voller Auflösung und ohne Wasserzeichen auf dem Bildschirm angezeigt. Die unregistrierte Version blockiert lediglich das Speichern der Datei auf der Festplatte - und das wissen Sie vor Beginn der Arbeit, nicht erst nach einer Stunde am Makroschlitten.

Erst das Ergebnis prüfen, dann entscheiden.
Minutenarbeit auf einer einfachen CPU.

Minutenarbeit auf einer einfachen CPU

Dauert das Zusammenfügen einer Serie eine halbe Stunde, verliert man schnell die Geduld für solche Aufnahmen. Auf unserem Test-PC ohne separate Grafikkarte wurden 74 Bilder einer 6-Megapixel-Serie in rund anderthalb Minuten zusammengefügt. Größere Bildformate verlängern die Rechenzeit proportional zur Megapixelzahl, und RAW-Dateien beanspruchen mehr Zeit, da jedes Einzelbild vorab decodiert werden muss.

Der Hintergrund muss nicht scharf bleiben

Focus Stacking bringt einen Nebeneffekt mit sich, über den kaum jemand spricht: Da das gesamte Bild scharf gerechnet wird, erscheinen auch der Zweig hinter dem Käfer oder das Regal hinter der Münze gestochen scharf. Dem Foto fehlt dadurch die räumliche Tiefe. Üblicherweise müsste man nun mit offenerer Blende fotografieren und Schärfentiefe am Motiv opfern oder den Hintergrund nachträglich in der Bildbearbeitung mühsam manuell maskieren. In diesem Programm ist der Abstand jedes Bildpunkts jedoch bereits bekannt: Da die Einzelbilder von vorn nach hinten aufgenommen wurden, bestimmt das Quellbild die jeweilige Tiefe. Ein einziger Schieberegler genügt, um alles hinter dem Hauptmotiv weichzuzeichnen. Der scharfe Bereich bleibt dabei exakt so erhalten, wie die Zusammenführung ihn berechnet hat - pixelgenau und in vollen 16 Bit. Bei einem Bild mit 17 Megapixeln dauert dieser Vorgang rund zweieinhalb Sekunden.

Der Hintergrund muss nicht scharf bleiben.

Zwei Methoden zum Zusammenfügen

„Detail" ist die Standardmethode. Sie basiert auf Wavelet-Koeffizienten und erhält feinste Strukturen wie Flügelschuppen oder die Rändelung eines Münzrands. Die Alternative ist „Glätten": Diese Methode erstellt eine Tiefenkarte über die gesamte Bildserie und blendet die Aufnahmen anhand dieser Karte ineinander. Über die Einstellung „Radius" lässt sich Schärfe gegen eine ruhigere Bildwirkung abwägen. Bei Radius 3 bleiben etwa vier Fünftel der Schärfe der Detail-Methode erhalten, bei Radius 32 etwa die Hälfte. Da zwischen beiden Modi nur ein Mausklick liegt, lässt sich eine anspruchsvolle Serie ohne nennenswerten Aufwand zweimal berechnen.

Automatische Bildausrichtung integriert

Einzelbilder verschieben sich leicht: Beim Verlagern des Schärfepunkts verändert sich der Abbildungsmaßstab geringfügig, ein Makroschlitten gibt unmerklich nach oder das Stativ wird versehentlich berührt. Die Ausrichtung erfolgt vor dem Zusammenfügen in zwei Phasen. Dabei wird jedes Bild mit dem unmittelbar benachbarten Frame abgeglichen statt nur mit einer einzigen Referenzdatei - präzise berechnet über ein ECC-Kriterium mit affinem Transformationsmodell. Das gleicht Maßstabsänderungen und Verschiebungen durch Focus Breathing zuverlässig aus. Motive, die sich während der Aufnahme eigenständig bewegt haben, lassen sich damit naturgemäß nicht korrigieren.

Komplette Ordner in einem Durchgang verarbeiten

Stellen Sie das Fokus-Stacking-Programm auf die serienweise Verarbeitung um und wählen Sie das übergeordnete Verzeichnis aus. Eine nächtliche Aufnahmereihe mit vierzig Objekten in vierzig Unterordnern wird automatisch zu vierzig separaten Gesamtbildern zusammengefügt, ohne dass Sie jede Serie einzeln anstoßen müssen. Die unregistrierte Testversion verarbeitet den ersten Ordner vollständig und zeigt das fertige Ergebnis an, sodass Sie die Ausgabequalität vor dem Kauf einer Lizenz prüfen können.

RAW-Verarbeitung und 16-Bit-TIFF-Ausgabe

RAW-Dateien lassen sich direkt und ohne manuelle Vorabkonvertierung einbinden. Formate wie DNG, CR2, CR3, NEF, ARW, ORF und RW2 werden über LibRaw vor dem Zusammenfügen nativ in lineare 16-Bit-Daten decodiert - ein vorgeschalteter Arbeitsschritt oder ein zweites Hilfsprogramm sind nicht erforderlich. Standardmäßige JPEG- und PNG-Dateien werden ebenso verarbeitet wie TIFF. Beim Export erhalten Sie auf Wunsch 16-Bit-TIFF-Dateien mit vollem Spielraum für Tonwertkorrekturen und Kontraste oder wahlweise platzsparende JPEG- und PNG-Dateien.

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Läuft lokal auf Ihrem PC

Die Installationsdatei ist lediglich 18,4 MB groß. Die Software verzichtet vollständig auf KI-Modelle oder Python-Laufzeitumgebungen; OpenCV, LibRaw und alle Bild-Codecs sind fest im Programm integriert. Ihre Aufnahmen werden ausschließlich lokal von Ihrer Festplatte gelesen und dort wieder abgespeichert. Gerade bei sensiblen Objekten in Museen oder Laboren, deren Daten das Haus nicht verlassen dürfen, ist ein rein lokaler Betrieb unerlässlich.

Vorgang jederzeit abbrechen

Die Schaltfläche zum Abbrechen stoppt die Berechnung unverzüglich. Bei einem Testlauf mit 74 Einzelbildern haben wir den Vorgang auf halber Strecke beendet: Der Prozess wurde sofort sauber abgebrochen, die temporär belegten 849 MB Arbeitsspeicher sanken unmittelbar wieder auf 46 MB, und das Programmfenster blieb mitsamt der geladenen Dateiliste unverändert geöffnet. Es ist kein Neustart und kein erneutes Importieren der Dateien erforderlich.

Den Hintergrund gezielt in die Unschärfe setzen

Ein fertiger Stack ist per Definition überall scharf - und damit auch der Zweig hinter dem Käfer. Das Motiv hebt sich nicht mehr ab, das Bild wirkt flach. Da die Software beim Zusammenfügen die Tiefenposition jedes Pixels ohnehin ermittelt, lässt sich der Hintergrund ohne Mehraufwand weichzeichnen: Ein Regler steuert die Stärke der Unschärfe, ein weiterer bestimmt den scharf bleibenden Tiefenbereich. Zudem können Sie wählen zwischen einer einfachen Weichzeichnung und einer Objektiv-Charakteristik, die Lichtpunkte in runde Bokeh-Kreise verwandelt. Die Funktion „Weichzeichnung anwenden" greift jedes Mal frisch auf das unveränderte Stacking-Ergebnis zurück; Sie können den Regler also beliebig anpassen, ohne dass Details verwaschen, und das Motiv behält seine ursprünglichen Pixel bei.

Focus Stacking Software
Focus Stacking SoftwareLaden Sie die Fokus-Stacking-Software herunter, importieren Sie eine Belichtungsreihe und beurteilen Sie das zusammengefügte Ergebnis direkt am Bildschirm, bevor Sie eine Entscheidung treffen.

Für wen eignet sich die Fokus-Stacking-Software?

Fotografen von Insekten und Präparaten

Alles, was Beine, Fühler oder eine Präparationsnadel hat, erfordert 30 bis 100 Einzelaufnahmen, damit ein sauberes Präparat entsteht und nicht nur ein unscharfes Bild mit einem einzelnen scharfen Streifen. Das Programm ist in erster Linie eine Software für Makrofotografie. Einstellschlitten, Stativ, geschlossene Blenden, lange Bildserien: Sammlungsdokumentationen und Bestimmungsbücher basieren genau auf solchen Fokusstapeln.

Händler von Münzen und Sammlerstücken

Wird eine Münze schräg fotografiert, ist meist nur ein Drittel der Oberfläche scharf - doch der Käufer entscheidet anhand des Bildes. Erhaltungsgrade, Stempelrisse, Randschriften: All das muss auf einer einzigen Aufnahme lesbar sein. 15 Aufnahmen am Reprostativ und ein anschließender Stapelvorgang führen schneller zum Ziel als jeder Beleuchtungstrick.

Produkt- und Schmuckfotografen

Ein Ring auf einer schwarzen Acrylplatte ist immer eine Stacking-Aufgabe. Die Krappenfassung liegt nah, der hintere Rand der Ringschiene nicht, und Kunden bemerken diesen Unterschied. Eine Foto-Stacking-Software löst das Problem der Schärfentiefe; das Licht müssen Sie weiterhin selbst setzen. Bei Uhren, Werkzeugen und allen Objekten mit räumlicher Tiefe verhält es sich genauso.

Unterstützte Ein- und Ausgabeformate

Eine kurze Übersicht, damit Sie vor dem Download prüfen können, ob Ihre Kameradateien direkt verarbeitet werden.

FormatDateiendungenLesenSchreiben
RAW.DNG, .CR2, .CR3, .NEF, .ARW, .ORF, .RW2Ja, decodiert über LibRawNein
TIFF.TIF, .TIFFJaJa, 16 Bit pro Kanal
JPEG.JPG, .JPEGJaJa
PNG.PNGJaJa
BMP.BMPJaNein
 Gratis downloaden
Focus Stacking Software

Focus Stacking Software

Sprachen
Dateigröße

18,4 MB

Version

1.0

Zuletzt aktualisiert

16/06/26

€ 19,99

🖥️ System Requirements

  • Windows 11/10/8.1/8/7 (32/64 Bit)

  • Intel i3, AMD Ryzen 5 oder höher
  • 4 GB RAM oder mehr
  • NVIDIA® GeForce® Serie 8 und 8M, Intel® HD Graphics 2000, Quadro FX 4800, Quadro FX 5600, AMD Radeon™ R600, Mobility Radeon™ HD 4330, Mobility FirePro™ Serie, Radeon™ R5 M230 oder höhere Grafikkarte mit aktuellen Treibern
  • 1280 × 768 Bildschirmauflösung, 32-Bit-Farbe
  • 1 GB freier Festplattenspeicher oder mehr

🙋 Häufig gestellte Fragen

Fügen Sie die Einzelbilder hinzu, klicken Sie auf „Stapeln" und speichern Sie das Ergebnis. Im Detail läuft es so ab: Nehmen Sie die Serie mit fixierter Belichtung auf einem Stativ oder Einstellschlitten auf, laden Sie anschließend den gesamten Datensatz auf einmal und belassen Sie die Methode beim ersten Durchlauf auf „Detail". Prüfen Sie das zusammengefügte Bild in der 100-%-Ansicht, bevor Sie es speichern. Falls feine Kanten unsauber wirken, führen Sie die Berechnung erneut mit der Methode „Glätten" bei einem Radius von etwa 8 durch und vergleichen Sie beide Ergebnisse.

In der Regel ja. Bei einem Abbildungsmaßstab von 1:1 und Blende f/8 liegt der Schärfebereich eines Makroobjektivs deutlich unter einem Millimeter. Weiteres Abblenden führt durch Beugungsunschärfe schneller zu Schärfeverlusten, als es Schärfentiefe hinzugewinnt. Flache Motive in direkter Draufsicht - wie ein Blatt, eine Briefmarke oder eine Druckseite - lassen sich mit einer Einzelaufnahme erfassen. Bei allen Objekten mit räumlicher Ausdehnung genügt eine Aufnahme nicht.

Das hängt von der räumlichen Tiefe des Motivs ab und davon, wie genau das Bild betrachtet wird. Bei Produktfotos für Online-Shops, wissenschaftlichen Belegaufnahmen oder Katalogbildern entscheidet ein zusammengesetztes Bild darüber, ob ein Objekt präzise dokumentiert oder nur angedeutet wird. Für einen schnellen Referenz-Schnappschuss genügt meist eine einzelne Aufnahme mit kleiner Blende. Der eigentliche Zeitaufwand liegt beim Fotografieren auf der Makroschiene, nicht bei der Berechnung am Computer.

Ja, bis zum Speichern des Ergebnisses. Die Verrechnung wird ausgeführt, das fertige Bild geöffnet - erst zum Schreiben der Datei auf die Festplatte ist eine Lizenz erforderlich. Kostenlose Programme für Fokus-Stacking gibt es durchaus, die meisten davon laufen jedoch ausschließlich über die Befehlszeile und besitzen keine grafische Benutzeroberfläche. Wer mit dem Terminal vertraut ist, findet darin eine brauchbare Option; das sagen wir ganz offen.

So viele, dass sich die Schärfebereiche lückenlos überschneiden. In der Praxis bedeutet das 15 bis 40 Bilder für eine Münze oder ein kleineres Produkt und 60 bis 100 oder mehr Aufnahmen für ein komplettes Insekt bei starker Vergrößerung. Die Überlappung ist dabei wichtiger als die reine Anzahl: 50 Bilder mit sauber abgestimmten Abständen liefern ein besseres Ergebnis als 80 Aufnahmen mit unbedachten Fokussprüngen.

Eine gewöhnliche Bildbearbeitung kann Ebenen ausrichten und überblenden - für fünf Aufnahmen einer Landschaft reicht das völlig aus. Eine spezialisierte Bildstapel-Software ist bei 40 oder 100 Bildern jedoch ein ganz anderes Werkzeug. Ihre Berechnungsmethode ist genau auf solche Mengen ausgelegt, und der Ebenenstapel muss nicht von Hand zusammengestellt werden. Im Arbeitsablauf macht das einen erheblichen Unterschied.

Weil jedes einzelne RAW-Bild decodiert werden muss, bevor die eigentliche Verarbeitung beginnen kann. Nach unseren Messungen beansprucht diese Decodierung 47 bis 67 Prozent der gesamten Laufzeit. Eine einzelne DNG-Datei mit 17 Megapixeln belegt nach dem Entpacken im Arbeitsspeicher rund 100 MB. An Ihrem Rechner liegt kein Fehler vor. Die Bildreihe direkt als JPEG aufzunehmen, ist eine absolut legitime Wahl, wenn das Ergebnis für eine Produktseite im Netz und nicht für ein Archiv bestimmt ist.

Sie benötigen ein Stativ oder einen Makroschlitten. Eine Freihand-Bildserie liefert kein sauberes Ergebnis, und Version 1 verfügt über keine merkmalsbasierte Ausrichtung, um solche Abweichungen zu korrigieren. Das ist eine klare technische Grenze und keine Einstellung, die Sie übersehen haben. Bei Außenaufnahmen von Motiven, die nicht stillhalten, ist Fokus-Stacking meist ohnehin das falsche Werkzeug; hier liefert eine einzelne Aufnahme mit kleinerer Blende das passendere Ergebnis.

Hinter einem Fühler oder einer Beinspitze ist der Hintergrund auf einigen Einzelbildern scharf und auf anderen unscharf - beim Zusammenführen muss sich das Programm für eine Variante entscheiden. Dieses Problem tritt bei jeder Software dieser Kategorie auf, auch bei unserer. Das Glätten mit einem größeren Radius schwächt den Effekt ab, ebenso wie Aufnahmeserien mit einer höheren Überlappung. Was danach noch sichtbar bleibt, retuschiert man von Hand im bevorzugten Bildbearbeitungsprogramm nach, da Version 1 über keinen eigenen Retusche-Pinsel verfügt.

Ausschließlich Windows 10 oder 11 in der 64-Bit-Version. Bei Einzelbildern im Bereich von 24 bis 45 Megapixeln sind 8 GB RAM die sinnvolle Untergrenze. Bei RAW-Serien bringen Ihnen 16 GB RAM und eine SSD, auf der der Quellordner liegt, deutlich mehr als ein schnellerer Prozessor.

Ja, und zwar völlig ohne manuelles Maskieren. Die Funktion für Hintergrundunschärfe befindet sich unten im selben Bedienfeld und nutzt die Tiefenkarte, die beim Zusammenfügen ohnehin erstellt wird: Da die Reihe von vorn nach hinten fotografiert wurde, entspricht das Quellbild eines Pixels direkt seiner Entfernung. Legen Sie einfach fest, wie stark die Unschärfe sein soll, wie weit die Schärfe reichen darf, und wählen Sie „Objektiv", wenn helle Lichtpunkte wie bei einem lichtstarken Objektiv zu kreisrunden Highlights verschwimmen sollen. Eine Einschränkung gibt es allerdings: War der Hintergrund auf wirklich jedem Einzelbild der Serie komplett unscharf, fehlen die Messdaten für die Tiefe und das Programm muss schätzen. Fotografieren Sie die Fokusreihe einfach so, dass auch der Hintergrund mindestens einmal im Fokus liegt, tritt dieser Fall nicht auf.

Bewerten Focus Stacking Software

  • Windows 7
  • Windows 8
  • Windows 10
  • Windows 11
Autor: SoftOrbits (English)
Durschn. Bewertung: 4,5 von 852 Stimmen

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